Preisträger
1992:
Prof. Dr. Jakob Muth
für die Integration von Menschen mit Behinderung
1994:
Prof. Dr. Hartmut von Hentig
für schulreformerische Bemühungen*
1995:
Dr. Hildegard Hamm-Brücher
für politische Bildung
1999:
Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber
S. E. Georg Kardinal Sterzinsky
für religiöse Bildung
2001:
Josef Reding
für literarische Bildung
2004:
Simon Rattle
für kulturelle Bildung
2007:
Pfarrer Kurt Weigel
für gemeinwesenorientierte Bildung
2010:
Prof. Dr. Hans-Jochen Gamm
für gesellschaftspolitische und schulkritische Engagements
Prof. Dr. Wolfgang Klafki
für bildungstheoretische und didaktische Neukonzeptionen
|
Prof. Dr. Wolfgang Huber
erhielt den Preis in Anerkennung seines caritativen Engagements sowie in Würdigung
seines Eintretens für das Recht des Menschen auf religiöse Bildung.
Lebensdaten
geb. 1942 in Straßburg
Studium der Theologie in Heidelberg, Göttingen und Tübingen
1966
Promotion
Vikar und Pfarrer in Württemberg
1968 - 1980
Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Forschungsstätte
der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg
1972
Habilitation
1980 - 84
Professor für Sozialethik an der Universität Marburg
1983 - 85
Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages
1984 - 94
Professor für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg
1989
Lilly Visiting Professor an der Emory University in Atlanta/USA
seit 1.5.1984
Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg
1995
Honorar-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Heidelberg
1998
Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
1998
Mitglied des Zentralausschusses und des Exekutivausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen
seit 2004
Vorsitzender der EKD
Buchveröffentlichungen
- Gerechtigkeit und Recht. Grundlinien christlicher Rechtsethik. Gütersloh, 1996
- Zur Freiheit berufen. Biblische Einsichten. Gütersloh 1996
- Meine Hoffnung ist größer als meine Angst. Ein Bischof zu Glauben, Kirche und Gesellschaft. Interviews mit Stefan Berg. Berlin, 1996
- Kirche in der Zeitenwende. Gütersloh, 1998
|